Das älteste Archivale, das für die Geschichte des Schmelmerhofgutes in Rettenbach bei Sankt Englmar im Bayerischen Wald herangezogen werden konnte, ist das Salbuch des Abtes Dietrich von Windberg aus dem Jahre 1305, in dem alle dem Kloster gehörigen Güter seit dessen Gründung und den von jedem Gut zu leistenden Einkünften verzeichnet sind.
Es wird darin gleichzeitig auch angegeben, von welchem Spender oder Schenker das Kloster die Güter erhalten hat. Bezüglich des Ortes Rettenbach sind 21 Lehen angegeben, wobei allerdings nur bei den ersten vier deren Inhaber mit Namen verzeichnet sind. Der Eintrag beginnt mit den Worten: "Ex donatione fundatoris nostri comitis Alberti de Pogen", zu deutsch: Aus der Schenkung unseres Gründers (= Stifters) des Grafen Albert von Bogen.
Nach einem Vergleich mit den Salbüchern der folgenden Jahre lässt sich annehmen, dass es sich bei dem späteren Schmelmerhofgut um die fünfte Eintragung handelt: "Item feodum 13 den. 13 ova 1 caseus", d. h. ebenfalls ein Lehen (zahlt) 13 Denare, 13 Eier, 1 Käse. Leider ist in diesem Salbuch noch kein Name des Inhabers des gesuchten Lehens angegeben.
Konrad vom Berg
Andreas vom Berg
Peter Hainz
Andreas Hainz
Jörg Tobler
Sebastian Puckl
Wolfgang Hilmaier
Hans Feldmeier
Katharina Feldmeier, Witwe
Stephan Feldmeier
Wolfgang Feldmeier
Michael Feldmeier
Johann Schmelmer
Ludwig Schmelmer
Maria Schmelmer, Witwe
Hildegard Schmelmer
Markus Schmelmer